Dienstag, 24. Juni 2008

Gute Nachrichten!

Es gibt doch noch Erfreuliches, das in meinem E-Mail-Postfach landet... :)

Sehr geehrte Frau Bernard,

herzlichen Dank für Ihr Exposé. Leider passt der Titel, so, wie Sie ihn konzipiert haben, nicht in unser Verlagsprogramm. Ihr Stil gefällt uns aber sehr gut! Wir sind immer auf der Suche nach Autoren für unsere Romanreihe zur Leseförderung, KLAR – diese Romane sind kurz, spannend und zu aktuellen Themen (z. B. Drogenkonsum, Anabolika, Magersucht, Homosexualität in der Pubertät, etc.), dabei einfach geschrieben. Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie Interesse daran hätten, einen solchen Roman für uns zu schreiben! Was das Thema betrifft, freuen wir uns über Impulse, machen aber gerne auch Vorschläge. Interessant wäre für uns auch, wie flexibel Sie zeitlich sind.
Für weitere Informationen stehe ich jederzeit gerne zur Verfügung und verbleibe zunächst

mit freundlichen Grüßen aus Mülheim,

Antje Lehbrink
-Redaktion Sekundarstufe-

Freitag, 20. Juni 2008

Grottendoofe Amigören

17 Teenager „erfüllen" Schwangerschaftspakt

Eine Gruppe Schülerinnen aus dem US-Bundesstaat Massachusetts [Warum wundert uns das jetzt nicht, dass es in Amerika passiert ist?!?) ist nach Medieninformationen einen Pakt eingegangen, zur gleichen Zeit schwanger zu werden, um die Kinder gemeinsam großziehen zu können. [Oh ja, toller Plan! Is ja so viel cooler als nen Sleepover-Club gründen oder sich Freundschafts-Tattoos stechen lassen...]
Insgesamt 17 High-School-Schülerinnen des Badeorts Gloucester sind schwanger.

In dem kleinen Fischerdorf Gloucester im US- Bundesstaat Massachusetts haben mindestens 17 junge Mädchen nach Berichten örtlicher Medien einen Schwangerschaftspakt geschlossen und erfüllt. Die Teenager – alle 16 Jahre alt oder jünger – seien fast zeitgleich schwanger geworden, berichtete der Sender CBS. [Cool, den Eisprung aufeinander abzustimmen war wahrscheinlich sowas wie deren intelektuelle Glanzleistung...]
Es sehe nach Absicht aus, wurde ihr Schuldirektor zitiert. Der Schwangerschaftspakt der Mädchen sei von der Krankenschwester der Schule aufgedeckt worden, als einige Mädchen nach negativen Schwangerschaftstests enttäuscht schienen. Als Grund für den Pakt der Mädchen vermuteten Schulpsychologen, dass die Teenager „gesellschaftliche Anerkennung“ suchten. [...und es ist so viel kreativer als Präsidentin werden zu wollen...]

Laut der Zeitung „Boston Globe“ sind die Väter wesentlich älter als die Schülerinnen. Sie seien alle Mitte Zwanzig, bei einem handle es sich um einen 24-jährigen Obdachlosen. [Na und? Wahrscheinlich war das arme Ding total hässlich und hat keinen anderen gefunden. Dafür kann man ihr doch nicht die Schuld geben!] Keines der betroffenen Mädchen oder deren Eltern wollte mit der Zeitung sprechen.

Dem Magazin zufolge bietet die Schule auf ihrem Gelände umfassende Kinderbetreuung an. Vielleicht sei sie mit ihrer Unterstützung junger Mütter ein wenig „über das Ziel hinaus geschossen“, vermutete das Blatt.

Quelle: http://nachrichten.aol.de/nachrichten-panorama/17-teenager-erfullen-schwangerschaftspakt/artikel/20080620024712990970814

Sonntag, 15. Juni 2008

...und dahinter keine Welt

Der Panther
Rainer Maria Rilke

Sein Blick ist vom Vorübergehen der Stäbe
so müd geworden, dass er nicht mehr hält.
Ihm ist, als ob es tausend Stäbe gäbe
und hinter tausend Stäben keine Welt.

Der weiche Gang geschmeidig starker Schritte,
der sich im allerkleinsten Kreise dreht,
ist wie ein Tanz von Kraft um eine Mitte,
in der betäubt ein großer Wille steht.

Nur manchmal schiebt der Vorhang der Pupille
sich lautlos auf -. Dann geht ein Bild hinein,
geht durch der Glieder angespannt Stille -
und hört im Herzen auf zu sein.

Write everything down...

Write everything down so that if we are defeated or if we become corrupt, everyone will know that we began with noble intentions. Write everything down so that if we succeed , future generations will be able to follow our example or improve upon it. Most importantly, write everything down so that the story of our lives, our deaths, our love, our hatred, our successes, our failures, our hopes, and our fears will be remembered by posterity.

Freitag, 23. Mai 2008

Zerbrochene Fenster







Heute hatte ich beim Joggen trotz aller Widrigkeiten meine Kamera dabei. ^^ Ursprünglich bin ich zum alten Bahnhof, um da stillgelegte Schienen zu fotographieren. Aber die wurden inzwischen leider abgebaut, so dass ich mich auf die zerbrochenen Scheiben des Bahnhofgebäudes verlegen musste.

Sie betrachtete sich am liebsten in zerbrochenen Glasscheiben. Einmal hatte ich den Mut sie zu fragen, warum sie nie einen Spiegel benutzte und sie antwortete: "Spiegel machen sich über mich lustig. Sie verhöhnen mich mit ihren Lügen, wenn sie mich als etwas Ganzes zeigen. Nur, wenn ich mich in Scherben sehe, sehe ich, wie ich wirklich bin."
"Aber du bist doch nicht kaputt!" Ich war mir der Wahrheit meiner Aussage sicher, denn ich hatte sie mir zuvor oft aus Neugier genau angesehen. Ich fand sie wunderhübsch und überhaupt nicht "zerbrochen".
"Du hast eben keine Ahnung."
Sie hatte Recht, damals hatte ich wirklich noch keine Ahnung. Aber nur all zu bald würde ich lernen, was sie meinte...

Nicht nur ein bisschen aus der Übung



Um meine Zeichenkünste wieder aufzufrischen, hab ich mir gestern in einer Anwandlung von Schaffenskraft vorgenommen, GENESIS zu illustrieren. Mit dem ersten Bild hab ich mir allerdings etwas zu viel vorgenommen - die Schatten sind nicht geworden, meine große Schwäche!


Das zweite ist aber - hoffentlich - etwas besser, auch wenn ich nicht mit dem Faltenwurf zufrieden bin. Die Schatten sind aber zumindest, was das Zeichnerische angeht, besser geworden als beim ersten Motiv. Also kann ich es wohl wagen, das Bild online zu stellen.
Zum Bild: Riley Cane als kleines Kind auf der Krankenstation mit einem Stofftier im Arm. (Nein, das ist nicht der Titel, lediglich eine informative Beschreibung. ^^)

(Übrigens auch zu sehen auf meinem neuen devinatart-Account: www.littleowlet.deviantart.com)


Sonntag, 18. Mai 2008

Mittwoch, 14. Mai 2008

Buchjournal-Wettbewerb

http://www.uschtrin.de/pr_buchjournal.html

Spiel
Kurzgeschichte für den Buchjournal-Wettbewerb zum Thema - dreimal dürft ihr raten - "Spiel".
Wenn wir jung sind, dann ist immer alles nur Spiel und Spaß... bis jemand verletzt wird. Genauso geht es auch zwei Mädchen in meiner Kurzgeschichte.

Mittwoch, 7. Mai 2008

Maddie - Das Leben eines Kindes

Wie schon Greg House so treffend sagte: "People choose the path that grants them the greatest reward with the least amount of effort."
Und das trifft in der Zukunft mehr zu denn je: Die Menschen verbessern ihr Alltagsleben und die Gesellschaft nicht mehr - sie lassen alles verbessern. Kinder mit den richtigen Genen für Musikalität, Medizin oder Sport werden systematisch "erschaffen", um ihre Talente in den Dienst der Menschheit zu stellen.Zu diesen Kindern gehört auch Maddie, aber sie ist nicht nur irgendein Kind, sondern die Krönung der Forschung, das "Beste vom Besten", denn in ihr steckt ein unglaublich breit gefächertes Potential an Begabungen.
So nützlich alle Talente auch sein können, die Wissenschaft ist weise genug zu erkennen, dass sie unkontrolliert auch eine gefährliche Waffe sein kann. Und als Maddie dann das für sich einfordert, was ihr nie zugedacht war, nämlich die Freiheit, über sich selbst zu bestimmen, ist klar, dass sie zum Wohle der Menschheit nicht mehr leben sollte...
zu lesen unter:

Sonntag, 6. April 2008

Googelt mich!

Wow, ich bin jetzt auch bei Amazon zu finden ;)

Sie sagen kein Wort

Caleb hat sich in seinem Zimmer regelrecht verschanzt. Außer mit seiner Schwester Sophie redet er mit kaum jemanden. Tagsüber ist der damit beschäftigt, das zu verdrängen, was ihn nachts in seinen Alpträumen wieder einholt. Erinnerungen sickern langsam in seinen Verstand, die er eigentlich vergessen wollte: Erinnerungen an seine Kindheit und nichts zuletzt an jene schicksalhafte Nacht vor ein paar Monaten, seit der er sich vor der Welt versteckt. Passiv erträgt er sein Leben, doch am Ende muss er sich aus seiner Lethargie reißen und eine Entscheidung treffen.

Gewinner des Kurzgeschichten-Wettbewerbs des Machtwort-Verlages in Dessau.
Bestellbar bei:
http://www.amazon.de/sagen-kein-Wort-Alice-Bernard/dp/3867614040/ref=sr_1_2?ie=UTF8&s=books&qid=1207493693&sr=1-2

Sonntag, 30. März 2008

Tipp des Tages

Die drei-Millionen-Euro-Frage: Wer ist der coolste Ritter der Tafelrunde?
- Richtig, Sir Mordred! :)

Mordred's Lullaby

Marsh child, the darkness will rise from the deep,
And carry you down into sleep.
Child, the darkness will rise from the deep,
And carry you down into sleep.
Guile, my son, I'll shape your belief,
And you'll always know that you're father's a thief.
And you won't understand the cause of your grief,
But you'll always follow the voices beneath.

(Loyalty)

Guile, my son, your spirit will hate her,
The flower who married my brother the traitor.
And you will expose his puppet behaviour.
For you are the proof of how he betrayed her.

(Loyalty)

Marsh child, the darkness will rise from the deep,
And carry you down into sleep.
Child, the darkness will rise from the deep,
And carry you down into sleep.

(Loyalty)

Guile, my son, each day you'll grow older.
Each moment I'm watching m vengeance unfold.
The child of my body, the flesh of my soul,
Will die and return the birthright he stole.

(Loyalty)

Marsh child, the darkness will rise from the deep,
And carry you down into sleep.
Child, the darkness will rise from the deep,
And carry you down into sleep.

youtube: www.youtube.com/watch?v=nilcjdr8cbU

Dienstag, 25. März 2008

The Kingdom of Snakes


I eventually managed to finish, correct and upload the first adventure of Jazz and Patroklos Meder, the African grandchildren of King Arthur the dragon:

THE KINGDOM OF SNAKES

Jazz Meder and her younger brother Patroklos grow up in the north African kingdom of Aksum with their mother, a priestess. The innocence of their childhood, however, it brutally destroyed when Jazz discovers a intrigue, learning that the Head Priest collaborates with Aksum's enemy Himyar. As a result of the treason, Jazz and Patroklos loose their home in the city of Deire and have to live with their grandfather, a member of Aksum's royal parliament.
In the Aksumite court, Jazz learns the fine art of listening that has brought her into a precarious situation once before.
One day, she meets her aunt Goewin, the half-sister of her unknown father Medraut, prince of Britain and son of Arthur the dragon. Goewin lost virtually all her family and her home when the Saxons invaded Britain's shores. The Aksumite ambassador Priamos saved her live and brought her to sanctuary of his own country, where the princes soon grows attached to her niece and nephew.
The only one who could save Britain is Constantine, the former British embassador in Aksum who is now viceroy. Instead of cooperating, however, he accuses Priamos of treason, because he is the brother of Hymiar's king Abreha. Now, it's up to Goewin to save the young Aksumite man.
Together with their aunt, Patroklos and Jazz set out on a journey that will change all their lives forever...
You can find the whole story here:

Sonntag, 23. März 2008

Kassandra von Christ Wolf

Die Griechen haben es nach zehn Jahren geschafft, die Mauern Trojas einzunehmen. Während nur Aineias, der Sohn des Anchises, mit einigen wenigen entkommen konnte, wurden König Priamos und viele andere Männer getötet, die Frauen verschleppt.
Eine dieser Frauen - nein, nicht irgendeine, sondern eine ganze besondere, erzählt nun ihre Geschichte: Kassandra, die Seherin, die den Untergang der Stadt schon lange zuvor vorhergesagt hat und der niemand glauben wollte. Kassandra, die den Krieg verdammte und auf die niemand hörte.
Kassandra weiß, dass sie bald sterben wird - Klytaimnestra, die Frau des Königs Agamemnon, wird zuerst den Gatten und dann die troische Prinzessin und ihre Kinder töten. Mit dem Tod vor Augen, beginnt sie sich zu erinnern: An den Vater, deren Lieblingskind sie einst war und der sie am Ende aus dem Kreis seiner Familie stieß, weil sie ihn immer wieder vor dem Krieg mit dem Griechen warnte. An die herrische Mutter, die den Vater immer kontrollierte, bis er schließlich in die Fänge böswilliger Berater geriet, die ihn auch gegen die Gattin aufbrachten. An Polyxena, die von den Männern begehrte, beliebte Schwester, die so anders war als die einsame Kassandra und die schließlich von den Griechen verschleppt wurde, um Achill geopfert zu werden, weil Kassandra es nicht über sich brachte, sie vorher zu erstechen.

Auch an ihre Geliebten Aineias, den Vater ihrer Kinder, den sie nicht begleiten konnte oder wollte, als er rechtzeitig aus der Stadt floh.
Christa Wolfs Erzählung hält einige Überraschungen bereit: Anstelle von großen Helden gibt es Achill (Achill das Vieh, wie Kassandra ihn nennt), der den Jüngling Troilos noch in das Heiligtum verfolgt und dort - entgegen den göttlichen Gesetzen - auf obszöne Weise tötet. Hektor, der Erstgeborene des Königs, ist alles andere als ein großer Kämpfer, vielmehr wird er in die Rolle des trojanischen Helden gedrängt, weil es der Propaganda des hinterlistigen Eumelos entgegen kommt.
Vor allem Helenas Rolle ist verblüffend anders: Denn die spartanische Schönheit ist nicht vorhanden. Paris raubte sie, nur um sie dann in Ägypten an einen anderen zu verlieren. Trotzdem halten die Trojaner den Schein aufrecht, sie würden die Gemahlin des Menelaos verstecken, um einen Vorwand für den Krieg zu haben, den sie so dringend führen wollen.
Nur Kassandra erkennt, dass ein Krieg, der auf Lügen basiert, nur ins Unglück führen kann. Mit ihren Visionen und Voraussagen, aber auch ihrer Neugier und ihrem unerschöpflichen Willen, hinter allem die Wahrheit zu suchen, macht sie sich zuletzt ihre eigene Familie zum Feind.

Das Gewicht ihres eigenen Wissen und ihrer Erkenntnis treibt sie schließlich in den Wahnsinn und sie entmenschlicht sich selbst: Monatelang lebt sie wie ein Tier, physisch und psychisch eine Gefangene.
Trost und Freundschaft findet sie nur langsam bei Menschen wie Marpessa, der Tochter ihrer Kinderfrau, die bis zuletzt bei ihr bleibt und sich um ihre Kinder kümmert; der Amazone Myrine; Anchises, dem weisen Vater ihres Geliebten und einer Ansammlung von mehr oder weniger seltsamen, verschrobenen Frauen, die einen Großteil ihrer Zeit außerhalb der Stadt in Höhlen wohnen und die Göttin Kybele anbeten.
Dort bringt sie auch schließlich ihre Zwillinge zur Welt, kurz bevor die Griechen das berühmte Pferd vor den Mauern Trojas zurücklassen und die Geschichte ihr trauriges Ende nimmt...
Während des gesamten Buches wird immer deutlicher, dass Kassandras Gabe, zu "sehen" ein Fluch ist - wenn man die einzige ist, die sieht.

Oft fehlen Kassandras Fragen die Fragezeichen - denn sie hat inzwischen gelernt, dass die Menschen ihre Fragen nicht beantworten werden oder können, weil sie nicht willens sind, sich umzusehen und zu verstehen, über sich selbst nachzudenken. Und daran scheitern König Priamos und seine Anhänger schließlich: an den Lügen, die sie sich selbst erzählt und so zur Wahrheit gemacht haben. Der Sog dieses Lügengebäudes ist bei seinem Umsturz so gewaltig, dass er auch die mitreißt, die die Wahrheit gesehen haben - wie Kassandra.

Noch alles, was mir widerfahren ist, hat in mir seine Entsprechung gefunden. Es ist das Geheimnis, das mich umklammert und zusammenhält, mit keinem Menschen habe ich darüber reden können. Hier erst, am äußersten Rand meines Lebens, kann ich es bei mir selber benennen: Da von jedem etwas in mir ist, habe ich zu keinem ganz gehört, und noch ihren Hass auf mich hab ich verstanden.
Ich mache die Schmerzprobe. Wie der Arzt, um zu prüfen, ob es abgestorben ist, ein Glied ansticht, so stech ich mein Gedächtnis an. Vielleicht dass der Schmerz stirbt, eh wir sterben. Das, wäre es so, müsste man weitersagen. Doch wem? Hier spricht keiner meine Sprache, der nicht mit mir stirbt. Ich mache die Schmerzprobe und denk an die Abschiede, jeder war anders. Am Ende erkannten wir uns daran, ob wir wussten, dass es an den Abschied ging. Manchmal hoben wir nur leicht die Hand. Manchmal umarmten wir uns. Aineias und ich, wir haben uns nicht mehr berührt. Unendlich lange, scheint mir, waren seine Augen über mir, deren Farbe ich nicht ergründen konnte.

Man zwingt sich, an etwas zu denken - sich zu erinnern -, um zu sehen, ob es noch weh tut; ob man überhaupt noch fühlen kann.


Das hab ich lange nicht begriffen: dass nicht alle sehen konnten, was ich sah. Dass sie die nackte bedeutungslose Gestalt der Ereignisse nicht wahrnahmen. Ich dachte, sie hielten mich zum Narren. Aber sie glaubten sich ja. Das muss einen Sinn haben. Wenn wir Ameisen wären: Das ganze blinde Volk stürzt sich in den Graben, ertränkt sich, bildet die Brücke für die wenigen Überlebenden, die der Kern des neuen Volkes sind. Ameisengleich gehen wir in jedes Feuer. Jedes Wasser. Jeden Strom von Blut. Nur um nicht sehen zu müssen. Was denn? Uns.
Der eigene Horizont ist eben auch immer nur auf die eigene Person beschränkt.

Demütigend war es mir, dorthin um Auskünfte zu gehn, die der Palast mir verweigerte. "Verweigerte" habe ich lange gedacht, bis ich begriff, dass sie nicht verweigern konnten, was sie nicht hatten. Dass sie die Fragen nicht einmal verstanden, auf die ich Antworten suchte und die, mehr und mehr, meinen innigen Zusammenhang mit dem Palast, mit meinem Leben zerstörten. Ich merkte es zu spät. Das fremde Wesen, das wissen wollte, hatte sich schon zu weit in mich hineingefressen, ich konnte es nicht mehr loswerden.

Wahn-Sinn als Ende der Verstellungsqual.

Poster

Photoshop, ein bisschen Zeit, unverhoffte Inspiration et voilà: das "Cover" für A Writer's Attic ist fertig und ich bin sogar halbwegs zufrieden damit. :) So zufrieden, dass ich es stolz in meine deviantart-Galerie geladen habe.
Der Hintergrund war übrigens ursprünglich mal ein Foto von meinem derzeitigen Notizbuch (der Haribo-Hase passend zu Ostern, Schokoladenpapier-Blumen und eines der drei Millionen Bilder, die ich irgendwo ausgeschnitten habe...).


Photoshop, a little time, unexpected inspiration et voilà: the new "cover" for A Writer's Attic is ready and I'm even partly satisfied with it. :) So satisfied indeed that I proudly added it to my deviantart-gallery.
By the way: The background for the poster is my recent notebook (the easter bunny from Haribo, flowers cut out from chocolat bar paper, and one of the three millions pictures I cut out from somewhere...).